Das Gerätehaus Am Brook der Freiwilligen Feuerwehr Gettorf wirkt zwar groß, bietet aber nicht den geforderten Platz. Als Hilfeleistungswehr muss sie mehr Gerät und Fahrzeuge vorhalten, um auch im Umland Aufgaben zu erfüllen. Risse im Gebäude deuten auf den unklaren Baugrund hin.
Gettorf / Kreis RD-ECK. Ein leicht verletzter Beifahrer (23), ein nicht mehr fahrbereiter Opel Meriva, ein zerstörtes Gartenhaus und rund 13.000 Euro Sachschaden - das ist die vorläufige Bilanz eines Unfalls am Ortseingang des Ringwegs in Gettorf.
Am Mittwochabend gegen 18:30 Uhr musste es schnell gehen: Eine hochschwangere Frau aus Elmschenhagen lag in den Wehen. Der Rettungswagen der Feuerwehr wurde gerufen, um sie ins Krankenhaus zu fahren. Doch nach wenigen Metern setzte die Geburt ein. „Das ging holterdiepolter, aber verlief doch völlig unproblematisch“, sagte Oberbrandmeister Sven Möller gestern.
52 Wochen im Jahr, sieben Tage die Woche rund um die Uhr: Auch die freiwillige Feuerwehr muss immer auf alle Notfälle vorbereitet sein. Größere Feuerwehren wie die in Gettorf haben eine besondere Funktion und Verantwortung, müssen öfter in den Einsatz. Wehrführer Frank-Andreas Greggersen (50) schlüsselt Alltag und Probleme der Brandschützer im Ehrenamt auf.
Vor 52 aktiven Kameraden, den Ehrenmitgliedern, dem Vorstand unserer Jugendfeuerwehr und unzähligen Gästen berichtet der Gemeindewehrführer Frank-Andreas Greggersen über die vergangenen Dienste, Einsätze und über die Problematik des Platzmangels im Feuerwehrgerätehaus.
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