Die Feuerwehr stellt bei Einsätzen in den Wintermonaten immer wieder fest, dass ein Teil der für die Entnahme von Löschwasser benötigten Hydranten vereist und oft mit Schnee bedeckt sind. Diese sind in der Fahrbahn, im Gehweg oder seltener auch im Randstreifen eingebaut.              

Besonders die Hydranten, welche auf Gehwegen oder an Straßenrändern liegen, werden beim Räumen von Schnee oft übersehen oder gar mit einer Schicht Schnee überhäuft. Dies kann im Einsatzfall wertvolle Sekunden kosten.

Sie wohnen bei einem Feuerwehrhaus oder an einer Hauptstraße. Nachts um 3 Uhr fährt mit lautem Signal die Feuerwehr an ihrem Haus vorbei.
Sie werden wach. Was denken Sie? 

  • Hoffentlich können die Feuerwehrleute noch rechtzeitig helfen?
  • Die werden doch nicht zu uns kommen?
  • Sind alle unsere Kinder zu Hause?
  • Müssen die so einen Krach machen und mich in meiner Nachtruhe stören?!

 

An unsere Atemschutzgeräteträger werden hohe Anforderungen gestellt, letztendlich muss er seine Arbeit ja auch unter teilweise sehr extremen Bedingungen ausführen. Gerade hier ist es wichtig, dass sich Jeder auf Jeden verlassen kann. Körperliche Fitness ist neben einer soliden Grundausbildung eben so wichtig, wie die vielen Einsatzübungen und Belastungsübungen in der Kriechstrecke oder im Brandübungscontainer. Nicht jeder ist diesen Belastungen gewachsen und so kommt es nicht von ungefähr, dass die Länder in der Feuerwehr-Dienstvorschrift 7 "Atemschutz" die Hürden überhaupt Atemschutzgeräteträger zu werden höher gesteckt hat, als noch zu Opas oder Uropas Zeiten.

Zusammengestellt nach Unterlagen aus dem Feuerwehrarchiv und der "Festschrift 100 Jahre Freiwillige Feuerwehr Gettorf" von Ferdinand Möller. Hans-Christian Sacht, Ehrengemeindewehrführer


Brandschutz und Brandbekämpfung vor Gründung der Wehr. Aus einem Aufsatz des Lehrers August Seidel in der Festschrift anlässlich des Kreisfeuerwehrverbandstages am 20. Juni 1937 in Gettorf zitiert der Verfasser auszugsweise: Auch nach Aufhebung der Leibeigenschaft um 1800 waren die Einwohner Gettorfs etwa je zur Hälfte Untertanen der Gutsherren von Groß-Königsförde (Lindau) und Wulfshagenerhütten. Die Gutsbesitzer waren verantwortlich für die Verwaltung, Kirche und Schule. Sie stellten Ortsgendarmen ein.

Die Dienstgradabzeichen der freiwilligen Feuerwehren in Schleswig-Holstein sind im Organisationserlass Feuerwehren - OrgFw des Innenministeriums des Landes Schleswig-Holstein vom 07. Juli 2009 festgelegt. Die Dienstgrade „Feuerwehrmannanwärter/in“ bis „Löschmeister/in“ sind Mannschaftsdienstgrade. Feuerwehrangehörige können innerhalb dieser Dienstgrade vom jeweiligen Wehrführer aufgrund absolvierter Lehrgänge auf Kreisebene und weiterer erfüllter Voraussetzungen befördert werden.