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Trecker und Ballenpresse in Flammen
Die rund 20 Meter hohe schwarze Rauchsäule, die am Mittwochabend gegen 21 Uhr über Gettorf stand, war kilometerweit zu sehen. Auch von der B  76 aus war der Rauch gut zu sehen.

Ein landwirtschaftliches Gespann, bestehend aus Trecker und Rundballenpresse, war auf einer landwirtschaftlichen Fläche in Duxmoor in Brand geraten. Nach Angaben der Polizei entstand ein Totalschaden von rund 150  000 Euro. Menschen kamen nicht zu Schaden.

Landwirt Matthias Hammerich aus Osdorf (45) war gerade dabei, Heu auf der von der Stiftung Naturschutz gepachteten Fläche zu pressen. Am Sonntag zuvor hatte er das Gras, das eigentlich als Silage gedacht war, gemäht. Nun war es aufgrund der Wetters aber so getrocknet, dass er es am Mittwoch als Heu aufpressen wollte. Während der Fahrt bemerkte er vom Schlepper auf der linken Seite der Presse plötzlich einen Lichtschimmer. „Durch ein kleines rundes Loch habe ich ein Licht gesehen, das sonst nicht da ist.“

Ein Knacken oder ein anderes Geräusch, verursacht durch das Feuer, habe er aufgrund des Motorenlärms des Treckers nicht hören können. Sehr schnell seien Stichflammen oben aus der Maschine gekommen, so Hammerich. Auch habe das trockene Heu auf dem Erde bereits Feuer gefangen. „Ich hatte Angst, dass mir das gesamte Heu auf der Koppel abbrennt“, sagte Hammerich. Um das zu verhindern, lenkte er das Gespann rückwärts auf das noch frische Grün eines nahegelegenen kleinen Biotops. „Ich konnte da schon eine Spur vom verkohlten Heu sehen“, so der 45-Jährige. Er stieg vom Trecker herunter, um das Ausmaß des Feuers in der Rundballenpresse zu kontrollieren.

Matthias Hammerich erkannte schnell, dass die Maschine nicht mehr zu retten war. „Da hat es schon unten an der Presse gebrannt.“ Um ein Übergreifen der Flammen auf den Schlepper zu verhindern, wollte er die Anhängerkupplung lösen, was ihm aber aufgrund der großen Hitze nicht mehr gelang. „Unter dem Trecker waren schon Flammen zu sehen“, erzählte der Osdorfer. Noch vom Trecker aus hatte er bereits vorher selbst den Notruf abgesetzt.

Der Alarm ging um 21.08 Uhr bei der Freiwilligen Feuerwehr Gettorf ein. 45 Kameraden waren mit sechs Fahrzeugen unter der Leitung des Gemeindewehrführers  Frank-Andreas Greggersen im Einsatz, um das lichterloh brennende Gespann abzulöschen. Die Löscharbeiten dauerten rund eine Stunde. Im Anschluss musste die verbrannte Erde abgetragen werden, da teilweise Öl ausgelaufen war. Gegen Mitternacht waren alle Arbeiten beendet.

Etwas Ähnliches ist Landwirt Matthias Hammerich in seinem Berufsleben noch nicht passiert. Welcher technische Defekt den Brand ausgelöst hat, könne er nur vermuten.


Quelle: Text/Bild SHZ.de

Link zum Bericht auf SHZ.de


 
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