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120 Feuerwehrleute übten Unfallszenarien - Großeinsatz mit der Rettungsschere
Der stellvertretende Bereitschaftsführer, Wehrführer Meint Behrmann, hatte die Katastrophenschutzübung im Gewerbegebiet Grasholz maßgeblich vorbereitet. Besonders war der zweite Zug mit Nothelfern aus Gettorf und Eckernförde gefordert. Sie bekamen es mit einer Massenkarambolage zu tun.

Vier Pkw waren ineinander verkeilt. „Sechs Verletzte waren gemeldet. Dazu noch ein Brand in einem der Autos", erklärte Behrmann. Trotz dieser Lage behielten die Feuerwehrleute die Nerven und schnitten mit der Rettungsschere Dummys aus dem verzogenen Blech.

Spezieller war die Lage für den dritten Zug mit Feuerwehrleuten aus Altenholz. Ein Gabelstapler hatte einen Pkw vor einem Anhänger aufgespießt. Weil ein Verletzter unters Auto gekommen war, musste der Wagen erst angehoben werden. Auch ein Kind auf der Rückbank galt es zu befreien.

Ungewöhnlich war auch die Aufgabe für den ersten Zug. Ein Pkw war in einen Container gerauscht. Außerdem war noch ein Lkw in den Wagen gefahren. Auch hier wussten die Helfer, was zu tun war und befreiten den verletzten Unfallfahrer durchs Abschneiden des Dachs.

Kreisbereitschaftsführer Hans-Jürgen Petersen war von der Zusammenarbeit „freudig überrascht". Verbesserungstipps gab es von Gerrit Hilburger, Bereitschaftsführer und Feuerwehrchef von Rendsburg. Angesichts der beengter Lage hätten die Fahrzeuge so abgestellt werden müssen, dass sie sich nicht gegenseitig behindern. Der Rat von Hilburger: „Denkt daran, auch befahrbare Grünflächen zum Abstellen zu nutzen.“

Quelle: Text/Bild KN-Online

Link zum Bericht auf KN-Online


 
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